Aktuelles

Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Hemhof hat die Wasserwacht Bad Endorf-Höslwang am 10. Februar die letzten Eisreste auf dem Langbürgner See genutzt um gemeinsam einen Einsatz auf dem Eis zu üben.
Die Übungsbedingungen waren sehr realistisch, da trotz einer Eisdicke von 8-10 cm das Eis nur noch bedingt tragfähig war, sodass die voll ausgerüsteten Wasserretter ohne Probleme einbrechen konnten, um anschließend auf verschiedene Arten gerettet zu werden. Nachdem die Kommunikation mittels Funk sichergestellt wurde, machten sich die beiden Vereine auf den Weg zur Übungsstelle. Während die Feuerwehrler den Landweg nahmen, fuhren die Wasserwachtler mit dem Eisrettungsschlitten. Schließlich wurden besonders jene Rettungstechniken geübt, welche in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr durchgeführt werden können. Dazu zählt die Verwendung einer Steckleiter oder eines Schwimmbretts, wobei die Feuerwehrlehr die wichtige Sicherung der Wasserretter und der Materialien mittels Leinenverbindung übernommen haben. Auch die Rettung mit dem Erhard-Eisrettungsschlitten, welche für alle Personen unabhängig von einer Vereinszugehörigkeit für den Ernstfall im Bootshaus bereitsteht wurde von fast alle Übungsteilnehmern geübt. Stellenweise war das Eis sogar so brüchig, dass der schwimmfähige Schlitten eingebrochen ist, sodass dieser mit viel Kraftaufwand mittels Stangen wieder auf das Eis befördert werden musste um den Verletztentransport fortsetzen zu können.
Insgesamt war die vom technischen Leiter Erich Wieser geleitete Übung sehr lehrreich. Die Wasserwacht Bad Endorf-Höslwang freut sich über die gelungene Zusammenarbeit.

  • Eisrettungsübung am Lanbürgner See

Am Sonntag. 25.02.18 wurde die Wasserwacht OG Bad Endorf-Höslwang zum Langbürgner See mit dem Stichwort „Eisunfall 2“ alarmiert, welcher besagt, dass 1-2 Personen im Eis eingebrochen sind. Ausgelöst wurde der Alarm durch einen besorgten Bürger, der zwei Paar Schuhe und die Verpackung von Schlittschuhen ohne Schlittschuhläufer sah und darufhin den Notruf wählte. Neben unserer Ortsgruppe, welche mit 5 Personen und einem Fahrer vor Ort waren, wurde auch die Schnelleinsatzgruppe Prien und Rosenheim alarmiert.  Die Schlittschuhläufer konnten vom ebenfalls alarmierten Rettungshubschrauber Christoph 14 auf dem Eis aufgefunden werden. Sie waren nicht eingebrochen. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte mit Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.

Nachdem die Schlittschuhläufer sicher am Ufer ankamen wurde der Einsatz abgebrochen.

Unsere Ortsgruppe nutzte die Situation und erkundete das Eis auf dem Langbürgner See. An einigen Stellen ist der See aufgrund des Windes noch nicht zugefroren. Außerdem variiert die Dicke der Eisdecke stark, sodass das Eis nach wie vor nicht sicher ist.

 

  • An dieser Stelle ist das Eis dünner als 3 cam.

Am Dienstag bestanden fünf Mitglieder der Ortsgruppe Bad Endorf-Höslwang die Prüfung zum Wasserretter.

An zwei Wochenenden trainierten die Teilnehmer des Lehrgangs am BRK-Kreisverband Rosenheim (Theorie und Sanitätsdienst), in Pietzing am Simsee (Retten mit dem Motorrettungsboot, Vermisstensuche,...) und an der Salach (Fließgewässertag) und hatten viel Spaß dabei!

Jetzt ist die OG um fünf Wasserretter reicher.

Diese Woche fand wieder unser jährliches Ferienprogramm am Pelhamer See statt. Mit dabei waren 24 Kinder aus Bad Endorf und Höslwang, die an sechs Stationen einen Einblick in die Arbeit der Wasserwacht bekommen haben. Von einer Fahrt mit dem Motorrettungsboot, einem Naturschutzspiel, Funk& Knoten, Erste Hilfe, Wurfsackweitwurf bis zu einer Rettungsmittelstaffel war hier alles vertreten. Ein herzlicher Dank an aller Wasserwachtler und Jugendwasserwachtler, die uns an diesem Tag so toll unterstützt haben.