Eisrettungsübung am Langbürgner See

Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Hemhof hat die Wasserwacht Bad Endorf-Höslwang am 10. Februar die letzten Eisreste auf dem Langbürgner See genutzt um gemeinsam einen Einsatz auf dem Eis zu üben.
Die Übungsbedingungen waren sehr realistisch, da trotz einer Eisdicke von 8-10 cm das Eis nur noch bedingt tragfähig war, sodass die voll ausgerüsteten Wasserretter ohne Probleme einbrechen konnten, um anschließend auf verschiedene Arten gerettet zu werden. Nachdem die Kommunikation mittels Funk sichergestellt wurde, machten sich die beiden Vereine auf den Weg zur Übungsstelle. Während die Feuerwehrler den Landweg nahmen, fuhren die Wasserwachtler mit dem Eisrettungsschlitten. Schließlich wurden besonders jene Rettungstechniken geübt, welche in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr durchgeführt werden können. Dazu zählt die Verwendung einer Steckleiter oder eines Schwimmbretts, wobei die Feuerwehrlehr die wichtige Sicherung der Wasserretter und der Materialien mittels Leinenverbindung übernommen haben. Auch die Rettung mit dem Erhard-Eisrettungsschlitten, welche für alle Personen unabhängig von einer Vereinszugehörigkeit für den Ernstfall im Bootshaus bereitsteht wurde von fast alle Übungsteilnehmern geübt. Stellenweise war das Eis sogar so brüchig, dass der schwimmfähige Schlitten eingebrochen ist, sodass dieser mit viel Kraftaufwand mittels Stangen wieder auf das Eis befördert werden musste um den Verletztentransport fortsetzen zu können.
Insgesamt war die vom technischen Leiter Erich Wieser geleitete Übung sehr lehrreich. Die Wasserwacht Bad Endorf-Höslwang freut sich über die gelungene Zusammenarbeit.

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